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Kurze Geburtstagswünsche für Mama

Liebe Mama! Verband uns einst die Nabelschnur,
tippelte ich später stets auf deiner Spur,
entfernte mich dann ein wenig mehr,
liebte dich dennoch immer sehr.
Meine eigene Familie ich habe nun,
kannst selbst als Oma Du nicht ruh’n,
die Verbindung zu Dir fester ist als eh und je –
wenn ich auch räumlich weg von dir geh,
mein Herz jeweils ich lasse bei Dir,
schenktest Du Deines doch auch mir.
Lass mich Dich heute ganz besonders doll umarmen,
will mit Worten Dich umgarnen,
Dir ein Geschenk bringen noch.
Unsere Mama, sie lebe hoch!


So jung war Deine Mutter nie
als in dem Lenz, da sie dich trug,
da noch dein Herz in ihrem schlug -
so jung war deine Mutter nie.
Auch nicht als Kind war sie so jung,
dem Frühling so vertraut wie da,
der Erde so verwandt und nah -
auch nicht als Kind war sie so jung.
Tag war wie Nacht und Nacht wie Tag,
sie lag mit Augen wach und groß,
du wuchsest ja in ihrem Schoß -
Tag war wie Nacht und Nacht wie Tag.
Der Frühling war in ihrem Blut,
die Knospe dehnte sich und sprang,
die Amsel brütete und sang,
und Frühling war der Mutter Blut.

Kinder laufen fort.
Lang her kann's noch gar nicht sein,
kamen sie zur Tür herein,
saßen zwistiglich vereint
alle um den Tisch.
Kinder laufen fort.
Und es ist schon lange her.
Schlechtes Zeugnis kommt nicht mehr.
Stunden, Ärger, Stunden schwer:
Scharlach, Diphtherie!
Kinder laufen fort.
Söhne hangen Weibern an.
Töchter haben ihren Mann.
Brief kommen, dann und wann,
nur auf einen Sprung.
Kinder laufen fort.
Etwas nehmen sie doch mit.
Wir sind ärmer, sie sind quitt,
und die Uhr geht Schritt für Schritt
um den leeren Tisch.

Was ist schöner als ein Lied von Blumen und Sternen?
Stets sagte jeder: Ein Liebeslied.
Was ist schöner als im Mai die helle Mittgagssone?
Der Verliebte sagt: Die Augen meiner Liebsten.
Und schön ist die Mittagssonne im hellen Mai, ich weiß?
Schöner als alle Blumen sind die Augen meiner Liebsten, ich weiß!
Und ihr Lächeln liebkost mehr als die Sonne, ich weiß!
Noch aber hat man nicht gesungen das allerschönste Lied,
das Lied vom Anfang aller in der Welt,
das Lied vom Herzen der Welt,
von dem Zauberherzen
der, die jeder von uns Menschen
seine Mutter nennt!
Kurze Geburtstagswünsche für Mama

Es wippt eine Lampe durch die Nacht.
Trapp - klapp. -
Ich will mir denken,
dass meine Mutter jetzt noch wacht,
und will den Hut für sie schwenken.
Wir sind nicht, wie man sein soll,
wir haben einander nur gern,
doch meine Mutter ist alt und ist fern,
und mir ist das Herz heut' so voll.
Da kommt eine Frau mir entgegen,
ich will was Gutes überlegen,
weil sie so arm und eckig aussieht.
Aber die Frau entflieht.
Ich bin ihr zu verwegen.
Nun wird es still und wunderbar.
Kein Laut auf der Straße Mitte.
Nur drüben am andern Trottoir
gehn meine eignen Schritte.

Du bist perfekt in Mutterpflichten,
das weiss die Familie wohl recht gut,
da gibt es vieles zu verrichten,
was alles eine Mutter tut.
Doch die Lust zu Damenkränzchen
bei Dir ist auch ein Element,
da spricht man über Hans und Hänschen
Umgebung - Leute, die man so kennt.
Wir wünschen Dir für künft'ge Tage
eine sorgenlose, schöne Zeit,
den richtigen Blick für die Familien-Lage
und ein großes Quantum Fröhlichkeit.
Für alles - für die liebevollen Stunden
und für heute, bei guter Speis und gutem Trank,
wozu die Familie sich hier eingefunden,
sagen wir ganz herzlich - Dir Mutter - unseren Dank.

Wir schenken Dir heute Blumen und Konfekt
und haben noch manch’ and’re Ideen ausgeheckt.
Denn heut ist Dein Geburtstag, ein ganz besond’res Fest,
das alle Deine Lieben zusammenkommen lässt.
Seit vierzig langen Jahren bist Du auf dieser Welt,
und machst nicht immer nur, was Dir allein gefällt.
Du bist mit den Gedanken bei uns den ganzen Tag
und fragst Dich oft voll Sorge, wie es uns gehen mag.
Du trocknest alle Tränen, holst uns aus jedem Schmerz,
Du bist einfach die Beste, mit einem großen Herz.
Drum wünschen wir Dir heute viel Glück und Sonnenschein,
denn was uns wirklich wichtig ist, das bist nur Du allein.

Da kommen wir Kinder mit Jubelgeschrei,
wir eilen geschwinder als jemals herbei.
Oh, Mutter, von neuem erscheint heut der Tag,
auf den wir uns freuen, dein Wiegenfesttag,
an dem dir die Sonne zum ersten Mal schien,
der Tag, der mit Wonne uns sollte durchglühn`.
Denn sieh nur, wir lieben dich, Mutter, so sehr,
nichts kann uns betrüben,
als wenn du nicht mehr mit heiteren Blicken gern unter uns bleibst,
nicht Lesen und Stricken vergnügt mit uns treibst.
Gern wollen wir immer durch Fleiß dich erfreun,
und ferne soll immer der Eigensinn sein,
dass nichts dich betrübe – du bist ja so hold:
Nimm, was dir die Liebe der Kinder hier zollt!

Liebe Mutter, nun stehen wir hier,
zum Geburtstag wollen wir gratulieren Dir.
Was sollen wir nur alles sagen,
ohne Dich vorher zu fragen?
Wir könnten ein Loblied singen,
das würde uns ganz leicht gelingen.
Wie Mütter nun mal sind,
kamst Du in unser Zimmer ganz geschwind,
wenn Besuch sich angesagt
und das auch noch ganz ungefragt.
Beschützen wolltest Du uns gern,
doch die Kindheit war längst fern.
Deinen Rat den wollten wir nicht hören,
Du solltest uns nicht immer stören.
Doch Deine Argusaugen haben gewacht,
nicht nur bei Tag, auch in der Nacht.
Wir wünschen Dir nur das Beste,
Gesundheit, Glück und noch viele Feste.

Hast uns Stulln jeschnitten
un Kaffe jekocht
un die Töppe rübajeschom -
un jewischt und jenäht
un jemacht und jedreht....
alles mit deine Hände.
Hast de Milch zujedeckt,
uns Bonbons zugesteckt
un Zeitungen ausjetragen -
hast de Hemden jezählt
un Kartoffeln jeschält....
alles mit deine Hände.
Hast uns manches Mal
bei jrossem Schkandal
auch' n Katzenkopp jejeben,
hast uns hochjebracht.
Wir wahn Sticker acht,
sechse sind noch am Leben;
alles mit deine Hände.
Heiß war'n se un kalt.
Nu sind se alt.
Nu biste bald am Ende.
Da stehn wa nu hier,
und dann komm wa bei dir
und streicheln deine Hände.